FILM IN THE PRESENT TENSE

  • 22. September 2017
FILM IN THE PRESENT TENSE

Revolver freut sich, folgende Veranstaltung ankündigen zu können: Vom 20.-22.Oktober findet Film in the Present Tense statt, das Symposium zur aktuellen Entwicklung analoger Filmkultur. Das LaborBerlin lädt dazu in die Universität der Künste, zu Filmvorführungen ins Kino Arsenal und zu…

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Interview: Mia Hansen-Løve

  • 17. August 2016

Lavenir_500Birthe Carolin Sebastian hat mit Mia Hansen-Løve ein spannendes Gespräch über ihren Film „L’Avenir“ (deutscher Verleihtitel: „Alles was kommt“) und vieles mehr geführt. „L’Avenir“ ist ab morgen, 18.8.2016, in ausgewählten Kinos in Deutschland zu sehen. Wir freuen uns sehr das Interview bereits heute hier auf dem Blog veröffentlichen zu dürfen.
Die Redaktion

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CRISTINA NORD: CINEPHILES FEUILLETON?

  • 14. März 2016
Die Filmkritikerin und -kuratorin Cristina Nord, die von 2002-2015 das taz-Filmfeuilleton verantwortet hat, im Gespräch über ihren Weg zur Filmkritik, die Möglichkeiten eines cinephilen Feuilletons und neue Herausforderungen. 

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BERLINALE 2016

  • 26. Februar 2016

Was bleibt?
Short Stay & A Lullaby to the Sorrowful Mystery
Drei Kurzfilme drehte Ted Fendt in den vergangenen Jahren: über eine zerbrochene Brille (Broken Specs / 2012), den Versuch einer Reise (Travel Plans / 2013) und schließlich ein ziemlich verkorkstes Date (Going Out / 2015). Drei Komödien über junge Menschen, ausgedacht mit Freunden und gedreht auf 16mm in New Jersey. Short Stay ist nun sein erster Langfilm. Mike arbeitet in New Jersey. Die Aussicht, Wohnung und Job eines Freundes in Philadelphia über den Sommer zu übernehmen, verheisst Abwechslung. Der Freund kommt jedoch früher als geplant zurück und sorgt für Missmut. Mike versucht sich zu wehren, er prügelt sich und findet schließlich Unterschlupf bei zwei Frauen. Dort harrt Mike der Dinge. Short Stay erzählt keine Liebesgeschichte, zumindest nicht die von Mike. Es ist ein Film über Fußgänger. Mike ist stets bereits loszumarschieren. In einer schönen Szenen laden ihn seine beiden Mitbewohnerinnen ein, ihn zu einem Parkfest zu begleiten. Die Frauen nehmen das Fahrrad, denn der Park ist ein ganzes Stück entfernt. Mike geht zu Fuß. Es gibt jedoch kein Fest, man setzt sich ins Gras, eine der Frauen döst ein, die andere versucht ein Gespräch mit Mike zu führen. Mike läuft später noch viel mehr, am Ende des Films dann die Frage: In Philadelphia bleiben oder zurück nach New Jersey? Das ist alles sehr schön unprätentiös erzählt und ganz nebenbei wird mir in Short Stay bewusst, wie selten Filme über Fussgänger sind. Dieses cinema of walking war schon immer eine Ausnahme in der Filmgeschichte, so scheint es mir. Auf jeden Fall fühlen sich diese Filme gleich ganz anders an, in ihnen schwingt eine Dissonanz mit.

 

Short Stay
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‚REVOLVER‘ FÜR ALLE

  • 22. Februar 2016

Unsere neue Webseite wächst. Unter der Adresse revolver-film.com finden sich inzwischen viele online lesbare Texte und Materialien aus bald 18 Jahren Revolver.

Ziel war es, alle Revolver-Aktivitäten endlich unter einem „Dach” zu versammeln, angefangen mit den Heften (nach und nach werden wir alle nicht mehr lieferbaren Hefte einpflegen) – die inzwischen auch parallel als Ebooks erscheinen (#31#33, #34 folgt alsbald) – bis hin zur Revolver-DVD-Edition (eine neue DVD ist in Arbeit) oder unseren Live-Veranstaltungen. Wir werden in naher Zukunft auch Videos, Audiomitschnitte und web-exklusive Texte dort zugänglich machen – und nicht zuletzt wird dieses Blog mit umziehen. Kurz: wir haben viel vor.

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SIXTY SIX- Lewis Klahr/ Woche der Kritik/ 6.Tag/ Inspiration

  • 18. Februar 2016

Lewis Klahr ist ein echter Advertiser, Preacher. Er haelt vor Beginn seines Filmes eine Rede. Gibt Advices: „Listen like you would to Music“. Ich finde das experimentalfilmgewohnt, beleidigend. Als er aber eindringlich wie ein Hypnotiseur: „Have a good Trip“ suselt und mein Nachbar wohlig seufzt, bin ich überzeugt:

Es ist noetig. Er kommt schliesslich aus Los Angeles. Der Trip beginnt und in ihm reihen sich fantastisch analoge Flower, Planets, nice old paper, ornaments… aus einem anderen Jahrhundert klingelkling aneinander. Osten ist rot, Kalifornien jung.

Die alten Vorrevolutions/Wende Farben leuchten bescheiden und stimmig. Sie kommen auch in Filmen von Ute Aurand in der gerade eben zerfallenden DDR, auf 16mm gedreht so vor. Weil abstrahiert? Macht das 16mm Format die Farben so altmodisch, unchemisch?

www.uteaurand.de/filme/neubrandenburg.php

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