• 8. Februar 2014

FILME (BIS DREISSIG MINUTEN)

Unsentimentale Beobachtung:
BIRDS         
von Ulu Braun  15’
Experimentalfilm, Deutschland

Verlust in einer glücklichen Familie:
AS ROSAS BRANCAS
von Diogo Costa Amarante 20’
Spielfilm, Portugal

Freie Utopie:
AFRONAUTS 
von Frances Bodomo 14’
Experimentalfilm, USA

Gezeichnete Verführung:
DO CERCA TWEGO
von Ewa Borysewicz 10’
Animation, Polen

Girl-meets-boy:
PERSON TO PERSON
von Dustin Guy Defa 18’
Spielfilm, USA

Meine Lieblinge in den fünf Programmen der BERLINALE SHORTS 2014
P.S.
Warum nicht ein gut komponiertes Programm mit
kurzen Filmen sehen, bei denen die Chance etwas zu entdecken allein wegen der
Anzahl höher ist? Inklusive Filme von Außenseitern und Newcomern. Wie „Vilaine
fille, mauvais garçon“ von Justine Triet, der 2012 bei den Berlinale Shorts zu
sehen war und deren erster langer Film „La bataille der Solférino“ dieses Jahr
in Cannes lief. Kurzfilme bieten den schnellsten und durch
die Genrevielfalt auch abwechslungsreichsten Zugang zum Filmemachen der Welt.
Man könnte diese Filme auch in die allgegenwärtigen Rezensions-Listen einarbeiten. Gerade den aufgeklärten Kritiker dürfte ja nicht abschrecken, dass diese Filme eher nicht ins Kino gelangen, denn das werden die meisten langen Filme der Berlinale ja auch nicht. Ihr Publikum finden sie dennoch.
(Saskia Walker)