Revolver Live! #50 - Die Methode Dardenne

Sa. 6.12.2016 Luc und Jean-Pierre Dardenne im Gespräch mit Marcus Seibert, gedolmetscht von Saskia Walker

Die Brüder Dardenne haben nie eine Filmhochschule besucht und alle ihre Filme in unmittelbarer Nähe ihres Herkunftsortes Seraing an der Maas gedreht. Das Programm, dass sie sich 1996 selbst gegeben haben, ist von einer Radikalität, die sicher für den Erfolg ihres Stils verantwortlich ist: „Kleines Budget und Einfachheit überall (in der Erzählung, in den Dekorationen, Kostümen, der Beleuchtung, in der Zahl der Teammitglieder, der Schauspieler). Mit unserem Team drehen, Darsteller finden, die wirklich mit uns drehen wollen, die uns nicht mit ihrer Professionalität behindern, Unbekannte, die uns nicht gegen unseren Willen zu dem führen, was schon bekannt und anerkannt ist. Gegen die herrschende Affektiertheit, den Manierismus: arm denken, einfach und nackt.“

Was ist bis heute davon geblieben? Wie entsteht ein Film nach der Methode Dardenne? Diesen Fragen geht die Veranstaltung nach.

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Veranstaltet im Rahmen der Französischen Filmwoche in Berlin vom Bureau de Cinéma und dem Institut Français in Zusammenarbeit mit der deutsch-französischen Kulturvertretung Belgiens.

Der Mitschnitt ist unter https://www.youtube.com/watch?v=v041JdN9U7U anzusehen.

(ms)

Revolver Live! #49 - Lardi, Striesow, Schanelec: Geben und Nehmen.

Sa. 23.01.2016 Ursina Lardi, Devid Striesow und Angela Schanelec

Am Samstag, den 23.01.2015 diskutiert Revolver-Mitherausgeber Christoph Hochhäusler auf den 51. Solothurner Filmtagen mit Ursina Lardi, Devid Striesow und Angela Schanelec über das Geben und Nehmen zwischen Schauspiel und Regie, und zwar im Kino Palace Solothurn, 16.45–18 h.

Ursina Lardi, Andreas Patton in Angela Schanelecs MEIN LANGSAMES LEBEN.

Devid Striesow, Louis Schanelec in Angela Schanelecs MARSEILLE.

Ursina Lardi in Christoph Hochhäuslers DIE LÜGEN DER SIEGER.

Die Autorentheorie hat einen blinden Fleck, der ironischerweise im Zentrum des Regieberufs steht: die Arbeit mit den Schauspielern. Ob das nun daran liegt, dass sich dieser Prozess klaren Zuschreibungen entzieht, oder weil die innige Beziehung, die der „normale” Zuschauer mit den Schauspielern eingeht, eifersüchtige Konter herausfordert – die Betonung der Handschrift der oder des Einen wird dem komplizierten Miteinander nicht gerecht.

Wie bei einem Tanz lässt sich die Frage der Führung zwischen Regie und Schauspiel nicht autoritär entscheiden. Der Moment der Gnade, der Funken der Freiheit entspringt jenseits der festgelegten Schritte – aber ohne diese Schritte wäre es kein Tanz.

Ursina Lardi und Devid Striesow haben beide am Anfang ihrer Karrieren mit Angela Schanelec gearbeitet, einer Regisseurin, die als Schauspielerin begonnen hat und für ihre rigorose Suche nach einem Spiel jenseits der trainierten Muster steht. In MEIN LANGSAMES LEBEN (2001) spielen Lardi und Striesow zusammen Hauptrollen, Geschwister, in MARSEILLE (2004) hat Devid Striesow eine wichtige Nebenrolle. Später haben die beiden auch kleinere Rollen in zweien meiner Filme übernommen: Devid Striesow in FALSCHER BEKENNER, (2005) Ursina Lardi in DIE LÜGEN DER SIEGER (2014).

Wir wollen uns gemeinsam darüber unterhalten, wie sich die (eigene) Theorie und Praxis durch die Erfahrung verändert haben und was Geben und Nehmen heißt in der Zusammenarbeit zwischen Regie und Schauspielern. Ich freue mich sehr auf das Gespräch.

Christoph Hochhäusler

Revolver Live! #48 - Axelle Ropert: Das Ideal klassischer Filmkunst.

Sa. 13.12.2015 Werkstattgespräch Axelle Ropert

um 17:30 Uhr
im Kino 1 des Arsenals
Berlin, Potsdamerstraße 2 (Potsdamer Platz)

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Axelle Ropert, Jahrgang 1972, ist eine zentrale Figur des neuen französischen Kinos. Sie macht Filme, schreibt über Filme und spielt in Filmen. Axelle Ropert ist darüber hinaus auch die Drehbuchautorin der Filme von Serge Bozon. Ihre Filmkritiken sind erschienen bei Trafic, Cahiers du cinéma, Cinema Scope und Les Inrockuptibles, von besonderer Bedeutung als Arbeits- und Gruppenzusammenhang ist die langjährige Tätigkeit für die Zeitschrift La Lettre du cinéma (1998 bis 2005). Aus dieser Zeit stammt die Nähe zu Filmemachern wie Jean-Charles Fitoussi, Pierre Léon, Jean-Paul Civeyrac, Jean-Claude Biette, Marie-Claude Treilhou und Paul Vecchiali.

Zur Handschrift von Axelle Ropert gehört ihre Vorliebe für Humor, musikalische Intervention und eine Lust am Text, die sich in präzise geschriebenen Dialogen und novellistischer Erzählweise äußert. Oft geht es um Gruppen, Cliquen oder Familien, um Abschiede oder Brüche.  Ihr Kino wendet sich gegen die in Frankreich lange Zeit dominanten Formen des filmischen Naturalismus. Über Chantal Akermans Film Demain on démenage (Morgen ziehen wir um) schrieb Ropert: „Nie ist man fröhlicher gestimmt weiter in die absolute Düsternis vorgedrungen.“ Reibungsphänomene einer historischen Last und einer dieser Last unbewussten „verrückten Sprache“ interessieren Ropert im Sinne einer Poetik der Autoren, wie sie Jean-Claude Biette programmatisch in den Cahiers du cinéma gefordert hat. Referenzpunkt ist dabei immer wieder die klassische Epoche der Filmkunst nach Eric Rohmers Definition, also das Hollywood-Kino der vierziger und fünfziger Jahre. Mit diesem Gespräch setzt Revolver den deutsch-französischen Dialog fort, der mit Serge Bozon (Revolver Live! #42) begonnen hat. Ihre Spielfilme nach eigenem Drehbuch La famille Wolberg und Tirez la langue, Mademoiselle werden im Rahmen der Semaine du cinéma français im Kino Arsenal gezeigt. La famille Wolberg anschließend an die Diskussion (Kino 1 19:30).

Moderation: Marcus Seibert (Revolver)
In französischer Sprache, übersetzt ins Deutsche von Saskia Walker (Revolver)
Eintritt: 3 Euro

Die Veranstaltung im Rahmen der 15. Französischen Filmwoche, mit Unterstützung des Institut français und des Arsenal, ist Teil einer Werkschau der Filme von Axelle Ropert und Serge Bozon.

*

Tirez la langue, Mademoiselle
Samstag, 12.12.2015, 20:30 Uhr
Arsenal, Kino 1
(anschließend Diskussion mit Axelle Ropert)
Dienstag, 15.12.2015, 21:00 Uhr
Arsenal, Kino 1

La famille Wolberg
Sonntag, 13.12.2015, 19:30 Uhr
Arsenal, Kino 1
Montag, 14.12.2015, 19:30 Uhr
Arsenal, Kino 1

La France
Freitag, 11.12.2015, 19:00 Uhr
Arsenal, Kino 1
Dienstag, 15.12.2015, 19:00 Uhr
Arsenal, Kino 1

Tip Top
Donnerstag, 10.12.2015, 20:00 Uhr
Arsenal, Kino 1
Montag, 14.12.2015, 21:00 Uhr
Arsenal, Kino 1

Mods
Samstag, 12.12.2015, 19:00 Uhr
Arsenal, Kino 1
(anschließend Diskussion mit Axelle Ropert und Serge Bozon)

Revolver Live! #47 - Denis Lavant: Brute Force.

Sa 10.10.2015 Denis Lavant im Gespräch mit Christoph Hochhäusler und Sandra Hüller.

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Denis Lavant in BOY MEETS GIRL, HOLY MOTORS.

Lavants Spiel oszilliert zwischen Archaik und Punk; als brute force ist er synonym mit den Filmen von Carax (BOY MEETS GIRL, MAUVAIS SANG, LES AMANTS DE PONT-NEUF, HOLY MOTORS), aber auch in Claire Denis‘ Legionärs-Ballett BEAU TRAVAIL oder Harmony Korines MISTER LONELY hat er einen starken Eindruck hinterlassen. In einem Revolver Live! (Cinéma L’Arlequin, 11 h) wird ihn Christoph Hochhäusler zusammen mit Sandra Hüller zu seiner Arbeit, seiner Methode befragen.

 

DER GAST:

Denis Lavant, geb. 1961 in Neuilly-sur-Seine. Schauspieler. Sammelte als Teenager erste Erfahrungen im Straßentheater und nahm anschließend Schauspielunterricht am Paris Conservatoire bei Jacques Labsale. Diverse Theaterarbeiten. Filme (Auswahl): „Boy meets Girl” (Leos Carax, 1984), „Mauvais Sang” (Leos Carax, 1986), „Les amants du Pont-Neuf” (Leos Carax, 1991), „La partie d’échecs” (Yves Hanchar, 1994), „Beau travail” (Claire Denis, 1999), „Tuvalu” (Veit Helmer, 1999), „Mister Lonely” (Harmony Korine, 2006), „I’m Not a F**king Princess” (Eva Ionesco, 2010), „Holy Motors” (Leos Carax, 2012), „Michael Kohlhaas” (2013, Arnaud des Pallières).

DIE MODERATOREN:

Christoph Hochhäusler

Geb. 1972 in München. Autor, Regisseur. Revolver-Gründer und Mitherausgeber. Studium: Architektur an der TU, Berlin; Filmregie an der HFF, München. Filme (Auswahl): „Milchwald“ (2003), „Falscher Bekenner“ (2005), „Séance“ (Kurzfilm, Teil des Omnibusfilmes „Deutschland ’09“), „Unter Dir die Stadt“ (2010), „Eine Minute Dunkel“ (Teil der Trilogie „Dreileben“, zus. m. Christian Petzold und Dominik Graf, 2011), „Die Lügen der Sieger“ (2014).

Sandra Hüller

Geb. 1978 in Suhl. Schauspielerin. Studium: Hochschule für Schauspielkunst „Ernst-Busch”, Berlin. Engagements in Jena (Theaterhaus), Leipzig (Schauspiel), Basel (Theater), Berlin (Volksbühne u.a.) und München (Kammerspiele). Filme (Auswahl): „Madonnen” (Maria Speth, 2005), „Requiem” (Hans-Christian Schmid, 2006), „Anonyma” (Max Färberböck, 2008), „Brownian Movement” (Nanouk Leopold, 2010), „Über uns das All” (Jan Schomburg, 2011), „Finsterworld” (Frauke Finsterwalder, 2013), „Vergiss mein Ich” (Jan Schomburg, 2014), „Amour Fou” (Jessica Hausner, 2014), „Toni Erdmann” (Maren Ade, 2016).

VERSION FRANÇAISE

Cinéma L’Arlequin, Paris

samedi 10 octobre, 11 h

REVOLVER LIVE! DENIS LAVANT

Interview de Denis Lavant par Christoph Hochhäusler

Revolver, qui s’intéresse tout spécialement au travail concret de la réalisation d’un film, suit depuis longtemps le cinéma français. Ayant débuté à 13 ans le théâtre de rue, Denis Lavant a une longue carrière d’acteur de cinéma et de théâtre derrière lui. en 1984, Leos Carax le révèle dans „Boy meets girl” il apparaît dans plusieurs autres films du réalisateur : „Les amants du Pont-Neuf” et plus récemment dans „Holy Motors”. Tout dernièrement, il a participé au nouveau film de Wolfgang Becker „Ich und Kaminski”.

Revolver Live! #46 - Adam Curtis: On the Invisibility of Modern Power.

Fr. 30.10.2015 Adam Curtis in conversation with Christoph Hochhäusler and Nicolas Wackerbarth

Augenwaschen

Die Vorstellung, dass Sichtbarkeit Kontrolle ermöglicht, ist ein wesentlicher Bestandteil der demokratischen Idee. Das “Licht der Öffentlichkeit” soll die Machthaber zwingen, ein Narrativ zu produzieren, das angreifbar ist. In Zeiten “alternativloser” Systemzwänge aber ist diese Erzählung ins Stottern geraten. Der britische Filmemacher Adam Curtis spricht über die Auswirkungen, die das Zeitalter der Algorithmen auf das Erzählen von Geschichten hat.

The idea that visibility creates the possibility for control is an essential component of the democratic idea. Publicness is meant to force those in power to produce a narrative that can then be disputed. But in a time of systemic constraints with “no alternatives,” this narrative has started to sputter. Adam Curtis speaks about the effects that the age of algoarithms has had on how stories are told.

Im Anschluss an das Gespräch gibt es um 21:30 Uhr ein Screening von Adam Curtis aktuellem Film Bitter Lake.
After the talk at 9:30 pm there will be a screening of Adam Curtis‘ latest film Bitter Lake.

Schöne Grüße,
Best regards,

Nicolas

*
Im Rahmen des / Part of the ADAM CURTIS WEEKEND:
„The Century of the Self, Part 1,2,3 & 4“
31.10., 18:30 & 22:00 / HAU1
Adam Curtis in conversation with Mark Fisher
31.10., 20:30 / HAU1

*

Revolver Live! #45 - Miguel Gomes: Auf der Suche nach einem Film.

Sonntag 28.6.2015 Gespräch mit Miguel Gomes, Filmfest München

Moderation: Nicolas Wackerbarth, Franz Müller

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Bereits mit OUR BELOVED MONTH OF AUGUST begab sich der portugiesische Filmemacher auf die Suche nach einem Film. Diesen fand er während eines Sommers im ländlichen Zentralportugal. Hier saß Gomes mittellos mit seinem Filmteam fest. Er beschloss den Geschichten der Dorfbewohner und den Liebeswirren einer Schlager-Band, die Tanzabende bestritt, zu folgen.
Auf die Spitze trieb er dieses offene Konzept mit seinem neusten Film, dem sechsstündigen Werk ARABIAN NIGHTS. Gomes wollte untersuchen, welche konkreten Auswirkungen die Austeritätspolitik auf das Leben in Portugal hat. Dafür heuerte er drei Journalisten an, die gemeinsam mit ihm Alltagsgeschichten recherchierten. Das Projekt nahm ein ganzes Jahr in Anspruch. Während dieser ausgedehnten Drehzeit in der Provinz Portugals, schrieb und schnitt Gomes einen dreiteiligen Film, der an drei Abenden auf dem Filmfest München gezeigt wird.

Als Auftakt der Projektionen werden wir mit Miguel Gomes über Abenteuerlust und seine filmischen Experimente sprechen.

Wir freuen uns!

Euer Nicolas und Franz
*
Eintritt ist frei
In englischer Sprache
Gasteig – Vortragssaal der Bibliothek, Rosenheimer Str. 5, 81667 München
Eine Veranstaltung der Filmzeitschrift Revolver in Zusammenarbeit mit dem Filmfest München
*
Screening Termine für ARABIAN NIGHTS:
Arabian Nights: Volume 1, The Restless One (125 Min.)
Montag, 29.06.2015, 17:00 Uhr
Münchner Freiheit 2
Samstag, 04.07.2015, 14:30 Uhr
Münchner Freiheit 4

Arabian Nights: Volume 2, The Desolate One (132 Min.)
Dienstag, 30.06.2015, 17:00 Uhr
Münchner Freiheit 2
Samstag, 04.07.2015, 17:00 Uhr
Münchner Freiheit 4

Arabian Nights: Volume 3, The Enchanted One (126 Min.)
Mittwoch, 01.07.2015, 17:00 Uhr
Münchner Freiheit 2
Samstag, 04.07.2015, 19:30 Uhr
Münchner Freiheit 4

Revolver Live! #44 - Marlen Chuzijew.

2.5.2015 Marlen Chuzijew im Gespräch mit Barbara Wurm und Saskia Walker

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Der russische Filmemacher Chuzijew, gebürtig aus Tiflis, geht auf die Neunzig zu und sein Werk bleibt in Deutschland zu entdecken. Bekannt geworden ist er in den 1960 Jahren als Tauwetter-Regisseur, als Künstler, der sich erlaubt hat westliche Einflüsse aufzunehmen.

Sein bekanntester Film MNJE DVADZAT LJET (ICH BIN ZWANZIG, 1965) ist eine elegante, zarte und philosophische Hommage an die Bewohner der Stadt Moskau und ihrer geliebten Metropole. Es geht um die Jugend, ihre Ideale, ihr Erwachsenwerden im Sozialismus, dessen Grenzen erforschend. Lakonische Gespräche zwischen den Generationen stehen im Zentrum. Was soll man tun? Wie leben? Stets in Gedenken an den „Grossen Vaterländischen Krieg“ in dem die Väter dieser Generation im Kampf gegen Nazi-Deutschland ihr Leben verloren.

Dokumentarisches Material wichtiger Künstler der Sowjetunion ist in die Fiktion eingewoben, wie eine riesige Dichterlesung an der Universität mit Bella Achmadulina, Bulat Okudschawa, Robert Roschdestwenskij und Jewgeni Jewtuschenko. In einer Partyszene spielt neben Andrej Kontschalowskij Andrej Tarkowskij einen vorlauten Witzemacher.

Die Slawistin und Fimhistorikerin Barbara Wurm hat Marlen Chuzijew für das goEast Festival in Wiesbaden nach Deutschland eingeladen. Dort wird er mit einer Hommage bedacht, die das Arsenal für Berlin wiederholt. Ich freue mich sehr mein Gespräch mit Chuzijew, den ich kurz auf dem Moskauer Filmfest im letzten Jahr gesprochen hatte, in Berlin weiterzuführen.

Gemeinsam mit Barbara werden wir mit dem Regisseur über sein Werk sprechen. Seine Zusammenarbeit mit der hochbegabten Kamerafrau Margareta Pilichina für MNJE DVADZAT LJET (Ich bin zwanzig, 1965), die Entdeckung Moskaus durch die Dreharbeiten und die Kürzungsauflagen, die Chuzijew an seinem Film durchführen musste, der erst 1989 in seiner ursprünglichen Form ins Kino kam. Es geht auch um die Dreharbeiten zu BYL MESJAZ MAJ, einem Antikriegsfilm, der dokumentarisches Material mit Fiktionalem mischt. Kurz vor dem 9. Mai 2015, dem russischen „Tage des Sieges“, der sich dieses Jahr zum siebzigsten Mal jährt, können wir mit einem Künstler sprechen, der nicht nur den Krieg selbst, sondern alle Etappen der Erinnerung an ihn miterlebt und gestaltet hat.

Wir freuen uns!

Saskia Walker

Kino Arsenal 1, Institut für Film und Videokunst  (Postdamer Strasse 2, 10785 Berlin), 21 Uhr

Vorab Filmaufführung:
BYL MESJAZ MAJ (Es war im Monat Mai, 1970)

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Das Kino Arsenal zeigt zur Eröffnung der Filmreihe, in Anwesenheit von Marlen Chuzijew, vorgestellt von Barbara Wurm am

FR 1. Mai 2015 um 19 Uhr MNJE DVADZAT LJET

es folgen:

So 3.5., 19.30h
WESNA NA SARETSCHNOI ULIZE  (Frühling in der Saretschnaja-Straße, UdSSR 1956)

Mo 4.5., 20h
DWA FJODORA (Die beiden Fjodors, UdSSR 1958)

Di 5.5., 20h
IJULSKI DOSHD  (Juliregen, UdSSR 1966) – Die Fortführung von MNJE DVADZAT LJET (Ich bin zwanzig, 1965)

Mi 6.5., 20h
POSLESLOWIJE  (Das Nachwort, UdSSR 1983)

Do 7.5., 19h
BESKONETSCHNOST  (Infinitas, UdSSR 1991)

Revolver Live! #43 - Sergei Loznitsa: Facing History.

Fr. 17.3.2015 Sergei Loznitsa im Gespräch mit Christoph Hochhäusler

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Von der „Vergangenheitsbewältigung” hierzulande wird oft behauptet, sie sei vorbildlich und einmalig. Sieht man einmal nur auf die Spielfilme, die in Deutschland zum Thema NS-Diktatur entstanden sind, kommt man zu einem anderen Schluss. Die stärkste Tendenz könnte man als Romantisierung der Ausnahme beschreiben. Besonders populär sind Geschichten, die den Krieg als „Schicksal“ beschreiben, in dem alle Opfer sind. Filme die versuchen, die deutschen Verbrechen direkt zu adressieren, sind einsame Ausnahmen.

Sergei Loznitsa, der seit 2001 in Deutschland lebt, hat sich in seinen Dokumentar- („Blockade”, „Die Vorstellung”, „Maidan„) und Spielfilmen („Im Nebel”) immer wieder mit Geschichte konfrontiert. Die Vergangenheit ist für ihn „keine Schatztruhe, aus der man sich bedienen kann” sondern „Bedingung unserer Gegenwart”, die es zu verstehen gelte.

Anhand von Ausschnitten aus seinen eigenen Filmen und ausgewählten Beispielen aus der Filmgeschichte möchte ich mit ihm über die Frage diskutieren, wie man Geschichte erzählen, zeigen, filmen kann, ohne in die Fallstricke melodramatischer Personalisierung zu geraten und warum es „ohne Distanz kein Verständnis” geben kann, wie Loznitsa immer wieder betont.

Ziel ist ein offener Diskurs. Alle Filminteressierten sich herzlich eingeladen.

Ich freue mich

Christoph Hochhäusler

Das Gespräch wird auf Deutsch und Russisch stattfinden. Dolmetscherin: Olga Radetzkaja.

Tickets kosten 8,- Euro bzw. 6,- Euro (ermäßigt).

DER GAST:

Sergei Loznitsa
Geb 1964 in Baranawitschy in Weißrussland (damals Teil der UdSSR). Autor und Regisseur. Aufgewachsen größtenteils in Kiew, lebt er seit 2001 in Deutschland. Studium: Angewandte Mathematik am Polytechnischen Institut (KPI), Kiew; Filmregie an der Filmhochschule WGIK, Moskau. Filme (Auswahl): „Heute bauen wir ein Haus” (Сегодня мы построим дом, Dok. Kurzfilm, 1997), „Leben, Herbst” (Жизнь, осень, Dok. Kurzfilm, 1999), „Haltepunkt” (Полустанок, Dok. Kurzfilm 2000), „Die Siedlung” (Поселение, Dok. Langfilm, 2001), „Porträt” (Портрет, Dok. Kurzfilm, 2002), „Landschaft” (Пейзаж, Dok. Langfilm, 2003), „Die Fabrik” (Фабрика, Dok. Kurzfilm, 2004), „Blockade” (Блокада, Kurzfilm, 2005), „Artel” (Артель, Dok. Kurzfilm, 2006), „Die Vorstellung” (Представление, Dok. Langfilm, 2008), „Nordlicht” (Северный свет, Dok. Kurzfilm, 2008), „Mein Glück” (Счастье моё, Spielfilm, 2010), „Im Nebel” (В тумане, Spielfilm, 2012), „Der Brief” (Письмо, Dok. Kurzfilm, 2012), „Maidan” (Мaйдaн, Dok. Langfilm, 2014). In Vorbereitung: „Babi Yar”.

DER MODERATOR:

Christoph Hochhäusler
Geb. 1972 in München. Autor, Regisseur. Revolver-Gründer und Mitherausgeber. Studium: Architektur an der TU, Berlin; Filmregie an der HFF, München. Filme (Auswahl): „Milchwald“ (2003), „Falscher Bekenner“ (2005), „Séance“ (Kurzfilm, Teil des Omnibusfilmes „Deutschland ’09“), „Unter Dir die Stadt“ (2010), „Eine Minute Dunkel“ (Teil der Trilogie „Dreileben“, zus. m. Christian Petzold und Dominik Graf, 2011), „Die Lügen der Sieger“ (2014).

Revolver Live! #42 - Serge Bozon: Deutsch-französischer Filmdialog

Freitag, 6. März 2015. Serge Bozon im Gespräch mit Pierre Gras

Moderation: Marcus Seibert, Dolmetscherin: Saskia Walker
in französischer Sprache

Mit großem Interesse verfolgt Revolver seit Langem Filmemacher des Nachbarlands Frankreich. Serge Bozon, eine Schlüsselfigur des neuen französischen Kinos, war in Heft 30 mit einer Streitschrift vertreten und soll hier mit seiner Arbeit vorgestellt werden. Symptomatisch für die deutsche Aufmerksamkeit auf junge französische Filmemacher: Bozons letzter Film „Tiptop“ lief 2013 in Cannes, aber nicht in deutschen Kinos. Wir nehmen diese Lücke zum Anlass für ein Werkstattgespräch mit dem Filmemacher. Daran beteiligt sein wird auch der Autor Pierre Gras, der zuletzt Leiter des ACID, der französischen Vereinigung unabhängiger Kinomacher war. Sein Buch über das deutsche Kino nach der Wende „Good Bye Fassbinder!“ ist gerade in deutscher Übersetzung erschienen. Der Drehbuchautor und Rohmer-Übersetzer Marcus Seibert wird mit ihm zusammen die Veranstaltung moderieren. Simultandolmetscherin ist die Filmemacherin Saskia Walker. Vor der Veranstaltung wird der Film „Mods“ von Serge Bozon um 18:30 im Babylon zu sehen sein.

Wir freuen uns,

Marcus und Saskia

*

Vorab Kinovorführung im Babylon (Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin) 18:30 „Mods“ von Serge Bozon

Revolver Live! um 20 Uhr
Im Roten Salon

VOLKSBÜHNE AM ROSA-LUXEMBURG-PLATZ
Linienstraße 227, 10178 Berlin

Revolver Live! #41 - Michael Baute: Filme über Filme.

Sonntag, 30.Januar 2015. Filmgespräch mit Michael Baute

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Rebecca Romijn „im Spiegel” Barbara Stanwycks / Billy Wilders DOUBLE INDEMNITY in Brian De Palmas FEMME FATALE.

Über einen Film zu schreiben bedeutet immer Übersetzungsarbeit. Im System der Sprache muss zunächst eine Art Modell errichtet werden, in dem der Film aufscheint. Text-basierte Kritik und Analyse arbeitet also notwendig parallel zum Medium. Filme über Filme zu machen – und damit sozusagen im Medium zu bleiben –, galt lange Zeit als esoterische, wenig ernst zu nehmende Alternative. Mit der Demokratisierung der Produktions- und Distributionsmittel im Netz jedoch hat sich die audiovisuelle Filmkritik emanzipiert. Videoessays haben im cinephilen Diskurs inzwischen einen festen Platz. Michael Baute, einer der Gründer der newfilmkritik (eines der ältesten deutschen Filmblogs), hat sich immer wieder intensiv mit dem Genre des „filmvermittelnden” Films auseinandergesetzt. Zunächst als Chronist in dem Projekt Kunst der Vermittlung, später als Dozent und Praktiker dieser Form. Wir wollen mit ihm anhand von Beispielen aus seiner Werkstatt über Besonderheiten und Perspektiven audiovisueller Kritik sprechen, über die Produktionswirklichkeit und das Verhältnis zur „klassischen” Filmkritik.

Ziel ist ein offener Diskurs. Alle Filminteressierten sind dazu herzlich eingeladen.

Wir freuen uns

Christoph Hochhäusler, Nicolas Wackerbarth

Der Filmpublizist Michael Baute im Gespräch mit Christoph Hochhäusler und Nicolas Wackerbarth. Mit Videobeispielen.

Am FREITAG, den 30.01.2015 um 20.00 h im Roten Salon.

DER GAST:

Michael Baute, geboren 1968 in Bielefeld, seit 1995 in Berlin, ist Autor, Dozent, Medienarbeiter und Kurator. Schreibt und veröffentlicht seit 1992 zu Kino in Büchern, Katalogen, Zeitschriften (u.a. Jungle World, Sigi-Goetz Entertainment, Cargo, kolik.film, tip Berlin und taz) sowie im von ihm 2001 mitgegründeten Weblog newfilmkritik. 2006 Co-Herausgeber (zusammen mit Volker Pantenburg) von Minutentexte. The Night of the Hunter (Berlin: Brinkmann und Bose). 2008 Co-Autor des auf jenem Buch basierendem Hörspiel Minutentexte. The Night of the Hunter. Von 2008 bis 2009 künstlerischer Leiter des Projekts Kunst der Vermittlung. Aus den Archiven des Filmvermittelnden Films (kunst-der-vermittlung.de), welches sich mit der Erforschung, Sammlung und Verbreitung audiovisueller Formen von Film- und Kinovermittlung beschäftigte. Seit 2010 Lehrveranstaltungen und Workshops an Universitäten und Filmhochschulen, inklusive Produktion von Video-Essays. Letzte Film-Veröffentlichung (2010): Godardloop

DIE MODERATOREN:

Christoph Hochhäusler Geb. 1972 in München. Autor, Regisseur. Revolver-Gründer und Mitherausgeber. Studium: Architektur an der TU, Berlin; Filmregie an der HFF, München. Filme (Auswahl): „Milchwald“ (2003), „Falscher Bekenner“ (2005), „Séance“ (Kurzfilm, Teil des Omnibusfilmes „Deutschland ’09“), „Unter Dir die Stadt“ (2010), „Eine Minute Dunkel“ (Teil der Trilogie „Dreileben“, zus. m. Christian Petzold und Dominik Graf, 2011), „Die Lügen der Sieger“ (2014).

Nicolas Wackerbarth Geb. 1973 in München. Regisseur, Autor, Schauspieler. Revolver-Mitherausgeber. Studium: Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie München; Filmregie an der DFFB, Berlin. 1996–97 Schauspiel Frankfurt, 1997–2000 Städtische Bühnen Köln. Filme (Auswahl): „Anfänger!“ (TV, 2004), „Westernstadt“ (Dok., 2005), „Halbe Stunden“ (Kurzfilm, 2007), „Unten, Mitte, Kinn“ (2011), „Halbschatten“ (2013).

Revolver Live! #40 - Ruben Östlund: Kein Held, nirgends.

Sonntag, 2.November 2014. Filmgespräch mit Ruben Östlund

Der schwedische Filmemacher Ruben Östlund im Gespräch mit Christoph Hochhäusler und Peter Hecker (in englischer Sprache).

Der schwedische Regisseur Ruben Östlund hat nach nur vier Filmen ein filmisches Universum umrissen, das seinesgleichen sucht. Es handelt einerseits vom Unbehagen, ja Horror einer bürgerlichen Existenz, die zunehmend passiv definiert scheint. Der Titel seines zweiten Films ist dabei Programm: „De ofrivilliga”, Unfreiwillig, manövrieren sich die Figuren in die Enge einer repressiven Leere, die unser modernes Leben bestimmt. Souveränes Handeln, gar Heldentum, kommt nicht vor. Andererseits liegt im vergeblichen Charakter der Anstrengungen immer auch etwas Komisches. Östlunds Blick oszilliert zwischen „klinischer” Strenge und einem abgründigen Humor, der die Figuren davor bewahrt, zu bloßen Funktionären einer Idee zu werden. Gerade weil er die Überwachungslogik der visuellen Ebene mit einem ungezähmten Realismus der Details kontert, entfalten die Filme eine so große emotionale Wirkung. Mit „Turist”, der auf den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes für Furore gesorgt hat (Jurypreis der Sektion „Un Certain Regard”), schafft es nun zum ersten Mal ein Film des Regisseurs regulär ins deutsche Kino. Für uns der willkommene Anlass, Östlund über seine filmische Arbeit zu befragen.

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VOLKSBÜHNE AM ROSA-LUXEMBURG-PLATZ, Roter Salon
Linienstraße 227, 10178 Berlin
030 240655
Tickets 8,- Euro bzw. 6,- Euro (ermäßigt)

Revolver Live! #39 - Was ist aktivistische Filmkritik?

Fr. 24.10.2014 Dunja Bialas, Frédéric Jaeger und Claus Löser im Gespräch mit Christoph Hochhäusler und Nicolas Wackerbarth

Johann+Friedrich+Naumann,+1818

Auf den diesjährigen Kurzfilmtagen in Oberhausen hat ein Flugblatt für Aufsehen gesorgt. Als Reaktion auf ein zunehmend „konventionelles und formelhaftes Kino“ und dem dazu konformen Service-Journalismus wird darin eine „aktivistische Filmkritik“ gefordert. Die Kritiker müssten ihren „passiven Pragmatismus überwinden und den Aktivismus für sich wiederentdecken“, schreiben die Verfasser. Dafür wolle man auch „wirtschaftliche Risiken” tragen – ein direktes Zitat aus dem Oberhausener Manifest von 1962. Zu den konkreten Ankündigungen der Unterzeichner gehört die Durchführung einer „Woche der Kritik“ parallel zur Berlinale. Aber was muss man sich darunter vorstellen? Eine deutsche „Semaine de la critique“? – in bewusster Verletzung jener Neutralität, auf die die deutsche Kritik sonst so gerne pocht? Und wie wollen die Aktivisten ihre Ideen – „Freiräume müssen permanent erkämpft werden“ – von den Fahnen auf die Straße bringen? Wir haben drei der Initiatoren eingeladen, ihre Vorstellungen in einem offenen Gespräch mit uns zu diskutieren.

Alle Filminteressierten sind dazu herzlich eingeladen.

Wir freuen uns!

Im Roten Salon der Volksbühne, 20 Uhr

DIE GÄSTE:

Dunja Bialas
Dunja Bialas ist Redakteurin des Online-Filmmagazins Artechock. Von 2002-2013 arbeitete sie als Kuratorin beim Internationalen Dokumentarfilmfest München (Dok.fest) und verantwortete von 2011-2013 die Auswahl der Filme für den Internationalen Wettbewerb. 2006 gründete sie zusammen mit Bernd Brehmer (Werkstattkino München) das Independent-Filmfestival UNDERDOX – dokument und experiment. Seit 2014 ist sie als Organsatorin und Programmberaterin bei den Münchner  Filmkunstwochen tätig. Sie ist seit Mai 2013 Vorstandsmitglied des VdFk (Sprecherin). Außerdem ist sie im Vorstand des Festivalverbands Filmstadt München e.V. (seit 2013). Dunja Bialas lebt und arbeitet in München.

Frédéric Jaeger
Frédéric Jaeger ist Chefredakteur von critic.de, einem filmästhetisch und kulturpolitisch engagiertem Online-Kinomagazin. Schwerpunkte in seiner Arbeit sind Produktionsdiskurse, französische Filme, deutscher Nachwuchs und die Vermittlung von Kino und Kritik an Jugendliche. Medienpädagogische Projekte betreut er regelmäßig seit 2005, unter anderem für die Berlinale-Sektion Perspektive Deutsches Kino und in Cannes für die Semaine de la Critique, wo er den Workshop „Ganz Junge Kritik“ von 2005 bis 2011 geleitet hat. Seit 2010 war er Mitglied im Beirat des Verbands der deutschen Filmkritik. Seit 2013 ist er geschäftsführender Vorstand. Er hat Filmwissenschaft und Philosophie an der Freien Universität Berlin studiert.

Claus Löser
Geboren 1962 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz). Seit 1980 entstehen Texte, Musik und Filme. 1990 bis 1995 Filmstudium in Potsdam-Babelsberg (Diplom). Seit 1990 Programmgestalter für das „BrotfabrikKino“ in Berlin. Seit 1992 freier Filmkritiker (u.a. für taz, Berliner Zeitung, film-dienst). 1996 Gründung der Sammlung „ex.oriente.lux – Experimentalfilmarchiv Ost 1976 bis 1989“ und Herausgabe des Buchs „Gegenbilder – Filmische Subversion in der DDR“. 2009: Dokumentarfilm „Behauptung des Raums – Wege unabhängiger Ausstellungskultur in der DDR“. 2011: Promotion, Veröffentlichung des Buches „Strategien der Verweigerung“. Mitglied der BKM-Jury für Drehbuch- und Produktionsförderung und des Beirats der DEFA-Stiftung. Seit 2013 Vorstandsmitglied des VDFK. Arbeitet als Autor, Filmemacher, Kurator und Lehrbeauftragter in Berlin.

DIE MODERATOREN:

Christoph Hochhäusler

Geb. 1972 in München. Autor, Regisseur. Revolver-Gründer und Mitherausgeber. Studium: Architektur an der TU, Berlin; Filmregie an der HFF, München. Filme (Auswahl): „Milchwald“ (2003), „Falscher Bekenner“ (2005), „Séance“ (Kurzfilm, Teil des Omnibusfilmes „Deutschland ’09“), „Unter Dir die Stadt“ (2010), „Eine Minute Dunkel“ (Teil der Trilogie „Dreileben“, zus. m. Christian Petzold und Dominik Graf, 2011), „Die Lügen der Sieger“ (2014).

Nicolas Wackerbarth

Geb. 1973 in München. Regisseur, Autor, Schauspieler. Revolver-Mitherausgeber. Studium: Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie München; Filmregie an der DFFB, Berlin. 1996–97 Schauspiel Frankfurt, 1997–2000 Städtische Bühnen Köln. Filme (Auswahl): „Anfänger!“ (TV, 2004), „Westernstadt“ (Dok., 2005), „Halbe Stunden“ (Kurzfilm, 2007), „Unten, Mitte, Kinn“ (2011), „Halbschatten“ (2013).

Revolver Live! #38 - Albert Serra: Die Grenzen der Sehnsucht.

Sonntag 7.9.2014 Werkstattgespräch Albert Serra

Eine Veranstaltung von Revolver, Zeitschrift für Film in Zusammenarbeit mit dem Arsenal, Institut für Film und Videokunst
Moderation: Nicolas Wackerbarth

*

Unerbittlich führt Albert Serra uns an die Grenzen der Sehnsucht, an die Grenzen des Filmemachens. Ein Gespräch mit dem katalanischen Regisseur über die Kostbarkeit vertaner Drehtage und die Lasten filmischer Prämissen. Zu Beginn der Veranstaltung zeigen wir Serras sehenswerten Kurzfilm CUBA LIBRE, der im Rahmen seines 101-stündigen Filmprojekts für die Documenta 13 entstanden ist.

Freue mich auf den kommenden Sonntag,

Nicolas Wackerbarth

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ALBERT SERRA
Autor, Regisseur, Produzent, geb. 1975
Filme:
HONOR DE CAVALLERIA (Honor of the Knights, 2006)
EL CANT DELS OCELLS (Birdsong, 2008)
EL SENYOR HA FET EN MI MERAVELLES
(Lord Worked Wonders in Me, Spanien 2011)
ELS NOMS DE CRIST (The Names of Christ, 2011)
HISTÒRIA DE LA MEVA MORT (Story of My Death, 2013)

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18:00: CUBA LIBRE – Spanien 2013, 18 min
Film von Albert Serra

Kino Arsenal
Potsdamer Strasse 2, 10785 Berlin
U-Bahn / S-Bahn Potsdamer Platz

Revolver Live! #37 - Razvan Radulescu: Aus der Werkstatt des neuen rumänischen Kinos.

Fr 25.4.14 Drehbuchautor Razvan Radulescu im Gespräch mit Nicolas Wackerbarth, in englischer Sprache.

RAZVAN RADULESCU hat das neue rumänische Kino geprägt wie kein anderer. Zwischen seinem ersten, gemeinsam mit dem Regisseur Cristi Puiu geschriebenem Drehbuch für MARFA SI BANII, der 2001 zur Initialzündung der neuen rumänischen Welle wurde und seinem bislang letztverfilmten, das er mit Peter Calin Netzer für dessen Film POZITIA COPILULUI (Mutter und Sohn, 2012) schrieb, liegen, gemeinsam mit Puiu, die Bücher zu MOARTEA DOMNULUI LAZARESCU (Der Tod des Herrn Lazarescu, 2005) und NIKI ARDELEAN, COLONEL IN REZERVA (Lucian Pintilie, 2003), gemeinsam mit Radu Muntean und Alexandru Baciu die Bücher zu Munteans drei letzten Spielfilmen HARTIA VA FI ALBASTRA (2006), BOOGIE (2008) und MARTI, DUPA CRACIUN (Tuesday, After Christmas, 2010).

Wie mit einem Drehbuch eine neue nationale Kinematographie entworfen wurde, wie diese als Geschichte der Entwicklung von Erzählweisen noch zu schreiben ist, wie eine Gesellschaft in filmischen Szenen eingeht und formalästhetische Entscheidungen ein kritisches Kino produzieren, welches Verhältnis Razvan Radulescus Drehbucharbeit schließlich zu seiner Zeitgenossenschaft und Filmlektüre unterhält: diesen Fragen widmet sich Revolver Live! gemeinsam mit seinem Publikum.

Wir freuen uns!

Nicolas Wackerbarth

*

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Linienstraße 227
10178 Berlin
Tel +49-30-24065-5
info@volksbuehne-berlin.de
Eintritt 5 Euro

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GAST Razvan Radulescu

Geboren 1969 in Bukarest. Autor und Regisseur. Studium der Romanistik an der Bukarester Universität, Opernregie an der Bukarester Kunstakademie. Lehre: Dramaturgie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und an der ESAV Marrakesch. Lebt in Bukarest und Berlin. Drehbücher (Auswahl): Marfa si banii (Co-Autor: Cristi Puiu, 2001), Niki Ardelean, colonel in rezerva (Co-Autor: Cristi Puiu, 2003), Moartea domnului Lazarescu (Der Tod des Herrn Lazarescu, Co-Autor: Cristi Puiu, 2005), Hartia va fi albastra (The Paper Will Be Blue, Co-Autoren: Alexandru Baciu, Radu Muntean, 2006), Boogie (Co-Autoren: Alexandru Baciu, Radu Muntean, 2008), Marti, dupa craciun (Tuesday, After Christmas, Co-Autoren: Alexandru Baciu, Radu Muntean, 2010), Principii de viata (Principles of Life, Co-Autor: Alexandru Baciu, 2011), Die feinen Unterschiede (Co-Autoren: Melissa de Raaf, Sylvie Michel, 2012), Pozitia copilului (Mutter und Sohn, Co-Autor: Peter Calin Netzer, 2012). Filme: Felicia, inainte de toate (Co-Autor und Co-Regie: Melissa de Raaf, 2009). Romane: Viata si faptele lui Ilie Cazane (1996), Teodosie cel Mic (1998/2006).

MODERATION Nicolas Wackerbarth

Geboren 1973. Regisseur, Autor und Schauspieler. Mitherausgeber der Filmzeitschrift Revolver. Studium: Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie, München; Filmregie an der dffb, Berlin. Theater: Schauspiel Frankfurt, Städtische Bühnen Köln (1996 – 2000). Filme: Anfänger (Kurzfilm, 2004), Westernstadt (Dokumentarfilm, 2006), Halbe Stunden (Kurzfilm, 2007), Unten Mitte Kinn (Spielfilm, 2011), Halbschatten (Spielfilm, 2013).

Revolver Live! #36 – Arne Feldhusen: Akademisches und nichtakademisches Filmemachen.

Donnerstag 17.4.2014.  Gespräch mit Arne Feldhusen

Deutschland ist ein seltsames Land. Es geriert sich als Land des Ausgleichs, aber eigentlich gibt es nur wenige Orte auf der Welt, wo sich gesellschaftliche Klassen so wenig mischen oder auch nur füreinander interessieren. In keinem künstlerischen Feld manifestiert sich diese Trennung stärker als in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft. Öffentlich-rechtliches Fernsehen für die Akademiker, Privatfernsehen für die vermeintliche Unterschicht. Belehrendes, oft asexuelles Programmkino für die Abiturienten und antiintellektuelle, unscharfe Komödien für die Vorstadt. Beides kommt ohne Schmutz aus. Denn der Schmutz das wäre die Mischung, die Verunreinigung. Und da wird es interessant.

Arne Feldhusen hat für beide Seiten gearbeitet, bewegt sich filmisch zwischen den Lagern.

Mit filmischen Arbeiten wie STROMBERG, DER TATORTREINIGER, MORD MIT AUSSICHT, LADYKRACHER, DER KLEINE MANN, ZWEI ENGEL FÜR AMOR usw. Ich will mit ihm über akademisches und nichtakademisches Filmemachen sprechen, über den Sex-Appeal des jeweils Fremden, darüber, wie man das zwei-Klassen-Filmemachern überwinden kann, wie man die Komödie, die am meisten unter E und U gelitten hat, wiederbeleben kann, aber auch über neue Vertriebsformen, die das Problem möglicherweise schneller aus der Welt schaffen, als wir uns heute vorstellen können.

Filmausschnitte wird es dazu geben (wenn ich es noch schaffe, eine Auswahl zusammenzustellen).

Und alle können und sollen natürlich mitreden.

Wir freuen uns auf Euren Besuch.

Franz Müller

Volksbühne, Roter Salon

Revolver Live! #35 – Ramon und Silvan Zürcher: Merkwürdiger Alltag.

Freitag 14.3.2014.  Die Filmemacher Ramon und Silvan Zürcher

20:00 Roter Salon
Moderation: Toby Ashraf

„Merkwürdig kommt von des Merkens würdig“, sagt Ramon Zürcher. Damit bringt er seine eigene filmische Arbeit in einem Satz auf den Punkt, denn plötzlich sieht und hört man die Eigenwilligkeiten des Alltags so neu als wäre man ihnen vorher nie begegnet. Eine Wasserflasche auf dem Fahrrad, eine Fensterscheibe in der U-Bahn, ein Pfandautomat im Supermarkt, eine rote Katze auf dem Küchentisch und Menschen, die beim Erzählen gedankenverloren aneinander vorbei kommunizieren. Zürcher denkt, baut und choreografiert das Nebensächliche so gewitzt anders, dass Dinge, Personen und Tiere zu gleichberechtigten Katalysatoren seines poetischen Filmkosmos werden. Was erst beiläufig wirkt und dem Zufall zu folgen scheint, ist dabei vorher minutiös geplant und zuletzt sogar modellhaft am Computer entworfen worden. Ein Gespräch über den Lauf der Dinge und ein anderes filmisches Erzählen.

Ziel ist ein offener Diskurs. Alle Filminteressierten sind dazu herzlich eingeladen.

Anlässlich von Revolver Live! zeigt das Fsk Kino „Das merkwürdige Kätzchen“ noch einmal am Donnerstag, 13.03.2014 abends.

Fsk Kino
Segitzdamm 2
10969 Berlin
Tel +49.30.6142464

Revolver Live! #34 – Peter Liechti.

Filmemacher Peter Liechti im Gespräch mit Benjamin Heisenberg und Hannes Brühwiler

Am Sonntag, den 26.1.2014 um 16:30h im Rahmen der Solothurner Filmtage (CH).

Peter Liechti gehört zu den prägenden Schweizer Filmemachern der vergangenen 30 Jahre. Sein Werk besteht zumeist aus dokumentarischen Arbeiten, zeichnet sich jedoch durch eine ausgesprochene Offenheit hin zum Avantgarde-, Essay- und Spielfilm aus. Musik, Kunst und das gesprochene Wort sind dominierende Aspekte seiner Arbeit. Vor allem jedoch zeugen seine Filme von einer ununterbrochenen Suche nach Bildern.

 
Peter Liechti
Geb. 1951 in St. Gallen (Schweiz). Regisseur, Autor, Produzent. Filme (Auswahl): Ausflug ins Gebirge (1986), Tauwetter (1987), Kick That Habit (1989), Grimsel (1990), Signers Koffer (1996), Marthas Garten (1997), Hans im Glück (2003), Namibia Crossing (2004), Hardcore Chambermusic (2006), The Sound of Insects – Record of a Mummy (2009), Vaters Garten – Die Liebe meiner Eltern (2013).

Revolver Live! #33 – Günter Stahnke: Zwischen den Stühlen.

Montag 2.12.2012. Günter Stahnke im Gespräch mit Christoph Hochhäusler

DER FRÜHLING BRAUCHT ZEIT (DDR 1965)



GÜNTER STAHNKE: ZWISCHEN DEN STÜHLEN

Regisseur Günter Stahnke im Gespräch mit Christoph Hochhäusler.
Den Text der Veranstaltung gibt es → hier.
 
Am Montag, den 2.12.2013 um 19.30 h im Roten Salon*.
 
Günter Stahnke gehört zu den Geschlagenen der DEFA. Seine Filme – darunter FETZERS FLUCHT (1962), MONOLOG FÜR EINEN TAXIFAHRER (1964), DER FRÜHLING BRAUCHT ZEIT (1965) -, werden verboten, verstümmelt, unter Verschluss gehalten, bis ihm schliesslich nur die „Heitere Dramatik” des DDR-Fernsehens bleibt. Aber trotz großer Erfolge und beispielloser Produktivität eckt er auch in der leichten Muse an, einige seiner späteren Arbeiten (FAMILIE BIRNCHEN, FISCHZÜGE) werden nicht oder nur zensiert gezeigt. Ein Gespräch (mit Filmausschnitten) über seine Filmarbeit zwischen den Stühlen, über Widerstehen und Weitermachen.

Um das ideologische Minenfeld der DDR-Medienpraxis anschaulicher zu machen, wird die Schauspielerin Helga Piur (die mit Günter Stahnke verheiratet ist) flankierend aus einigen Briefen und offiziellen Dokumenten zum „Fall Stahnke” lesen.
 
Ziel ist ein offener Diskurs. Alle Filminteressierten
sind dazu herzlich eingeladen.
 
*
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Linienstraße 227
10178 Berlin 
Tel +49.30.24 065 – 5
Fax +49.30.24 065 642
info@volksbuehne-berlin.de
 
 
Günter Stahnke
Geb. 1928 in Misdroy (heute Miedzyzdroje), aufgewachsen in Berlin. Autor, Regisseur, Schauspieler. Studium: Schauspiel, Pädagogik. Arbeiten als Schauspieler, Filmkritiker, Theater- Film- und Fernsehregisseur. 
 
Filme (Auswahl): 
PETER UND DAS EINMALEINS MIT DER SIEBEN (1962), VOM KÖNIG MIDAS (1962), FETZERS FLUCHT (1962), DOPPELT ODER NICHTS (1964), MONOLOG FÜR EINEN TAXIFAHRER (1964), DER FRÜHLING BRAUCHT ZEIT (1965), MÄRCHENBRUNNEN (1969), TELEGENERELL (1969), EIN ENGEL REIST INS PARADIES (1972), FISCHZÜGE (1973), REIZENDE FERIEN (1973), WIE SAG ICH’S MEINEN KINDERN (1974), DAS SOMMERHAUS (1975), DU BIST DRAN MIT FRÜHSTÜCK (1975), EIN BUMS WIRKT MANCHMAL WUNDER (1975), MÄNNERWIRTSCHAFT (1975), IN FÜNF RUNDEN DURCH LIEBE K.O. (1976), DER GRAUE HUT (1977), ICH BIN NICHT MEINE TANTE (1978), SONNIG, ABER FROSTEINBRÜCHE (1978), NICHT VERZAGEN, TRUDCHEN FRAGEN (1980), NIEMAND LIEBT DICH – WIESO ICH (1980), WIE DAS LEBEN SO SPIELT (1980), DER KUCKUCK BIN ICH (1981), HAUSTHEATER (1981), ABENDS IM KELCH (1983), FAMILIE INTAKT (1984), KARL KÖNIG (1986), LEUTE SIND AUCH MENSCHEN (1986), MARIANNE (1986), EMMA (1987), MAXE BAUMANN AUS BERLIN (1987), DIE GLUCKE (1988), KATHRIN (1988), DER MANN IM SCHRANK (1989), DER SCHLÜSSEL ZUM GLÜCK (1989), AEROLINA (7 Teile, 1990), KLEIN, ABER CHARLOTTE (1990), DER MILLIONÄR (1996).

 
Christoph Hochhäusler
Geb. 1972 in München. Autor, Regisseur. Studium: Architektur an der TU, Berlin; Filmregie an der HFF, München. Zahlreiche filmpublizistische Arbeiten, u.a. als Gründer und Mitherausgeber der Filmzeitschrift „Revolver” (seit 1998).
 
Filme (Auswahl): MILCHWALD (2003), FALSCHER BEKENNER (2005), SÉANCE (Kurzfilm, 2009), UNTER DIR DIE STADT (2010), EINE MINUTE DUNKEL (Teil der Dreileben-Trilogie, zus. m. Christian Petzold und Dominik Graf, 2011), LICHTJAHRE (2014).

Revolver Live! #32 – Ula Stöckl: Paargeschichten.

Dienstag 1.10.2013.  Ula Stöckl im Gespräch mit Saskia Walker

Die Regisseurin Ula Stöckl spricht über ihr Werk, vom freien Essay-Spielfilm „Neun Leben hat die Katze“ (1968) bis zum Nachwende-Spielfilm „Das alte Lied“ (1992).

Insbesondere das Zusammenleben von Ehepaaren, Elternpaaren, Liebespaaren, Freundespaaren wird in den Filmen der Regisseurin immer  wieder neu verhandelt. Ula Stöckl gelingt es dabei, das Private und das Politische differenziert zu betrachten. Männer werden nicht gegen Frauen ausgespielt, Frauen nicht gegen Männer. Was bedeutet diese Haltung vor dem Hintergrund der Frauenrechtsbewegung und der aktuellen Debatten? Wie ist es heute um das Zusammenleben von Paaren bestellt? Diese und weitere Fragen sollen in einem offenen Gespräch erörtert werden.

Wir freuen uns auf einen lebhaften Abend!

Saskia Walker

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Linienstraße 227
10178 Berlin
Tel +49.30.24 065 – 5
Fax +49.30.24 065 642
info@volksbuehne-berlin.de

DER GAST:

Ula Stöckl
Geboren 1938 in Ulm. Mittlere Reife, Ausbildung zur Sekretärin.
Sprachstudium in Paris und London. Arbeit als Fremdsprachen- und Direktionssekretärin und Redaktionsassistentin. 1963 Studium am Institut für Filmgestaltung in Ulm. 1968 eigene Produktionsfirma.
Arbeit als Spielfilmregisseurin. Zusätzlich Arbeit als Theaterregisseurin,  Kuratorin für Filmfestivals wie das Festival des Films de Femmes, der Berlinale und der Filmfestspiele von Venedig. Lehraufträge an der dffb Berlin, der Hollins University in Roanoke, Virginia und der University of  Central Florida in Orlando.

Filme (Auswahl): „„Antigone“ (Kurzfilm, 1964), „„Miniaturen“, „„Haben
Sie Abitur?“ (Kurzfilme,1965), „„Neun Leben hat die Katze“ (1971), „„Geschichten vom Kübelkind“ (1971, zusammen mit Edgar Reitz),
„„Das goldene Ding“ (1972, zusammen mit Edgar Reitz), „„Ein ganz
perfektes Ehepaar“ (1974), „„Erikas Leidenschaften“ (1976), „„Den Vätern vertrauen gegen alle Erfahrung“ (1981/82), „„Der Schlaf der Vernunft“ (1984), „„Das alte Lied“ (1992).

DIE GESPRÄCHSPARTNERIN:

Saskia Walker
Geboren 1970 in Köln. Regisseurin, Autorin, Übersetzerin.
Studium: Kunstgeschichte, Französisch, Russisch. Aufbaustudium Film
an der KHM, Köln.

Filme (Auswahl): „Das Bliesheimer Kreuz – Bernd Alois Zimmermann“
(Dok., 1998), Osterwasser“ (Kurzspielfilm, 2000), „Détruire, dit-elle oder wo ist Adam“ (Dok., 2002), „Eva von Autun“ (Dok., 2003), „Uwe Johnson sieht fern“ (Dok., 2006). „Soll und Haben Revision“ (Kurzspielfilm, 2012), zusammen mit Ralf Hechelmann für „Hands on Fassbinder“.
In Vorbereitung: „Sprache: Sex“ (Dok.), „A und B“ (Spielfilm)

Revolver Live! #31 – Nadav Lapid.

18.10.2012.  Gespräch mit Nadav Lapid

An einem selbst aufgenommenem Handy-Film einer Demonstration im ostjerusalemer Stadtteil Sheikh Jarrah versuchen wir die politischen Kräfte und Bewegungen in Israel abzulesen und sprechen über die Grenzen der Fiktionaliserung gegenwärtiger politischer Verhältnisse.

Moderation: Nicolas Wackerbarth

– IN ENGLISCHER SPRACHE –

*

„HA-SHOTER“(„POLICEMAN“)

In seinem Debüt „Ha-Shoter“ erschafft Nadav Lapid eine Allegorie, die die aktuelle politische Lage seines Landes, Israels, reflektiert. In Fragmenten erzählt er von verschiedenen Lebenswegen, die sich kreuzen und zu einem Drama verdichten. Die ethnische und religiöse Heterogenität der israelischen Gesellschaft, die sozialen Spannungen im Land, die aus der Besetzung Palästinas resultierenden Gewaltakte und
die ständige Bedrohung durch radikal-islamistische Gruppierungen ergeben eine solche Sprengkraft, dass sich die Frage, wie ein Staat das noch zusammenhalten, wie ein Land das noch aushalten kann, geradezu aufdrängt.

Der Film „Ha-Shoter“ stellt folgende Hypothese auf: Was würde passieren, wenn die Gewalt sich nicht mehr gegen das andere, sondern gegen das eigene Volk richtet?

Das Gespräch findet im Rahmen der von REVOLVER initiierten Veranstaltungsreihe HANDS ON FASSBINDER statt.

Ziel ist ein offener Diskurs. Alle Filminteressierten sind dazu herzlich eingeladen.

Euer Nicolas Wackerbarth

*

Collegium Hungaricum Berlin (CHB)
Dorotheenstraße 12
10117 Berlin-Mitte
U-Bahn: Friedrichstraße
Tram: M1, 12, Am Kupfergraben

Das ausführliche Programm der ganzen Veranstaltungsreihe finden Sie unter www.handsonfassbinder.de

*

Zu sehen ist der Film „HA-SHOTER“ („POLICEMAN“)

am Do, den 18.10.12
20 Uhr im Kino Moviemento
auf dem Israel Film Festival Berlin
www.israelfilmfestivalberlin.com

Bundesweiter Start ist am 25.10.12,
Termine und Kinos finden Sie unter: gmfilms.de

„HA-SHOTER“ („POLICEMAN“) Regie/Buch: Nadav Lapid, IL 2011, 105 min, OV (Hebrew) mit deutschen Untertiteln 
mit: Yiftach Klein, Yaara Pelzig, Michael Moshonov, Menashe Noy, Ben Adam, Michael Aloni, Meital Barda, Gal Hoyberger, Shaul Mizrahi, Rona-Lee Shim´on

*

ENGLISH VERSION

I   N   V   I   T   A   T   I   O   N

REVOLVER LIVE! (31)
FILM TALK WITH NADAV LAPID
SUNDAY, 28.10.2012
14 O´CLOCK, AT THE CHB

Ensuing from an own cell phone made film of a demonstration in the neighborhood of Sheikh Jarrah in East Jerusalem, we want to deduce the political forces and movements in Israel and talk about the limits of fictionalizing the contemporary political situation.

Host: Nicolas Wackerbarth

– IN ENGLISH LANGUAGE –

*

„HA-SHOTER“(„POLICEMAN“)

In his debut, „Ha-shoter“ Nadav Lapid creates an allegory, which reflects the current political situation in his country, Israel. In fragments he tells us about different ways of life, which cross and condense into a Drama. The ethnic and religious diversity of Israeli society, the social tensions in the country, resulting from the occupation of Palestine, the violence and the constant threat of radical Islamist groups producing such explosive forces, that the question, how a state can still be hold together, how a country can still hold out this pressure, really suggests itself.

The film „Ha-shoter“ presents the following hypothesis: What would happen if the violence is directed not against the other, but against their own people?

The conversation takes place in the context of HANDS ON FASSBINDER.

Our goal is an open discourse. Everybody interested in cinema is
welcome.

Yours Nicolas Wackerbarth

*

DER GAST:

Nadav Lapid
Geb 1975 in Tel Aviv. Autor, Regisseur. Studium: Geschichte und Philosophie an der Universität in Tel Aviv,Film an der Sam Spiegel Film- und Fernsehschule in Jerusalem. Bücher: Continua Bailando (2003). Filme: Proyect Gvul (Kurzfilm 2004), Kvish (Kurzfilm, 2005), Ha-Chavera Shell Emile (2006), Ha-Shoter (2011).

MODERATION:

Nicolas Wackerbarth
Geb. 1973 in München. Autor, Regisseur, Schauspieler. Studium: Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie München; Filmregie an der DFFB, Berlin. Theaterengagements: 1996-97 Schauspiel Frankfurt, 97-2000 Städtische Bühnen Köln.
Filme (Auswahl): „Anfänger!“ (TV, 2004), „Westernstadt“ (Dok., 2005),
„Halbe Stunden“ (Kurzfilm, 2007), „Unten Mitte Kinn” (2011), Halbschatten (2013).

*

THE GUEST:

Nadav Lapid
Born 1975 in Tel Aviv. Writer, director. Studies: history and philosophy at the University in Tel Aviv,Film direction at the Sam Spiegel – Film and Television School in Jerusalem. Books: „Continua Bailando“ (2003). Films: „Proyect Gvul“ (Shortfilm 2004), „Kvish“ (Shortfilm, 2005), „Ha-Chavera Shell Emile“ (2006), „Ha-Shoter“ (2011).

THE HOST:

Nicolas Wackerbarth
Born 1973 in Munich. Writer, director, actor. Studies: acting at Bayerische Theaterakademie Munich; film direction at DFFB, Berlin.
Theatre: 1996-97 Schauspiel Frankfurt, 97-2000 Städtische Bühnen Cologne.
Selected filmography: „Anfänger!“ (TV, 2004), „Westernstadt“ (Doc., 2005),
„Halbe Stunden“ (short, 2007), „Unten Mitte Kinn” (2011), „Halbschatten (2013).

Revolver Live! #30 – Close-up Arsenal

15.9.2012. Innenansichten einer modernen Kinemathek

Bill+Brandt

Foto Bill Brandt

Milena Gregor, Birgit Kohler und Stefanie Schulte Strathaus im Gespräch mit Ekkehard Knörer und Christoph Hochhäusler.

Am Samstag, den 15.09.2012 um 18 h im Centrum Hungaricum Berlin (.CHB)*, im Rahmen von Hands on Fassbinder.

Das Berliner ARSENAL gehört zu den bekanntesten Filminstitutionen Europas. Als „Institut für Film und Videokunst e.V.“ betreibt es nicht nur das wichtigste Kino Berlins, sondern ist unter anderem auch in Sachen Vertrieb, Archivierung und – im Rahmen des Forums der Berlinale – als kuratorische Instanz aktiv. Die „Gralshüter(innen) der Filmkunst“ – Milena Gregor, Birgit Kohler und Stefanie Schulte Strathaus stehen dem Verein gemeinsam vor – haben allerdings nicht nur mit einer dürftigen finanziellen Ausstattung und den Tücken des Standorts zu kämpfen. Es ist die Definition der Aufgaben selbst, die mehr und mehr zur kontroversen Frage wird. Angesichts eines Kinos, dessen – soziale, politische, ästhetische – Identität in Auflösung begriffen ist, wollen wir über Bedingungen, Ziele und Widersprüche einer modernen Kinemathek diskutieren.

Ziel ist ein offener Diskurs. Alle Filminteressierten
sind dazu herzlich eingeladen.

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Collegium Hungaricum Berlin (Haus Ungarn)
Ungarisches Kulturinstitut
Dorotheenstraße 12
10117 Berlin

DIE GÄSTE

Milena Gregor
Ko-Direktorin des Arsenal – Institut für Film und Videokunst in Berlin. Studierte Romanistik, Anglistik und Filmwissenschaft in Berlin, Paris und Norwich (UK). Vor, während und nach ihrem Studium war sie tätig als Regie- und Produktionsassistentin sowie in der Organisation des Festival del Film Locarno und des Internationalen Forums der Berlinale. Arbeit an Retrospektiven zu Luchino Visconti, Michelangelo Antonioni, John Ford, Japanisches Kino der 80er Jahre, Akira Kurosawa, Nanni Moretti, Andrzej Wajda sowie der Magical History Tour. 2007 war sie Mitinitiatorin von „Was ist Kino?“, dem Filmvermittlungsprogramms für Kinder, Jugendliche und Lehrer im Arsenal-Institut.

Birgit Kohler
Ko-Direktorin des Arsenal – Institut für Film und Videokunst in Berlin. Programmkuratorin und Filmwissenschaftlerin. Kuratorische Projekte zu u.a. Chantal Akerman, Lisandro Alonso, Catherine Breillat, Pedro Costa, Jean-Pierre & Luc Dardenne, Claire Denis, Lav Diaz, Miguel Gomes, Brillante Mendoza, Maurice Pialat, Agnès Varda, Apichatpong Weerasethakul. Mitglied im Auswahlkomitee des Forums der Berlinale. Mitherausgeberin des Internetmagazins nachdemfilm.de, Herausgeberin der Publikation „Performing Documentary“ sowie mehrerer Kinemathekhefte. Außerdem diverse Lehraufträge (zuletzt: Kuratieren in Theorie und Praxis), Vorträge und Veröffentlichungen.

Stefanie Schulte Strathaus
Ko-Direktorin des Arsenal – Institut für Film und Videokunst in Berlin. Filmwissenschaftlerin, Film- und Videokuratorin. Mitglied des Auswahlkomitees des Berlinale Forums, sowie Gründerin und Leiterin des Berlinaleprogramms Forum Expanded, das die Grenzen zwischen Film und anderen Künsten in den Blickpunkt stellt. Kuratorin zahlreicher Filmprogramme, Retrospektiven und Ausstellungen, darunter Michael Snow, Guy Maddin, Heinz Emigholz, Birgit Hein, Ulrike Ottinger, Stephen Dwoskin. Zur Zeit Leitung des Projekts „Living Archive – Archivarbeit als künstlerische und kuratorische Praxis der Gegenwart“ am Arsenal – Institut für Film und Videokunst. Veröffentlichungen u.a. in ‚Frauen und Film‘, ‚The Moving Image‘,’Texte zur Kunst‘, ‚Ästhetik & Kommunikation‘ und in der ‚Schriftenreihe Kinemathek‘.

DIE MODERATOREN

Ekkehard Knörer
Zeitschriftenredakteur, Kulturwissenschaftler und Filmkritiker. Lehraufträge (Literatur- und Filmwissenschaft) an den Universitäten Frankfurt (Oder), Erfurt, Konstanz und der FU Berlin. Mitgründer, Herausgeber und Redakteur der Zeitschrift „Cargo”, Redakteur der Zeitschrift „Merkur”. Verfasste bis 2011 die Filmkolumne „Im Kino“ beim Online-Magazin Perlentaucher, schreibt regelmäßig, unter anderem die alle zwei Wochen erscheinende DVD-Kolumne „dvdesk“ für die taz. Außerdem Artikel für „Kolik“, „new filmkritik“ u. a.. Zahlreiche Aufsätze in wissenschaftlichen Zeitschriften und Sammelbänden.

Christoph Hochhäusler
Autor, Regisseur. Studium: Architektur an der TU, Berlin; Filmregie an der HFF, München. Zahlreiche filmpublizistischen Arbeiten, u.a. als Gründer und Mitherausgeber der Filmzeitschrift „Revolver” (seit 1998). Seit 2006 betreibt er das Blog parallelfilm. Filme (Auswahl): „Milchwald” (2003), „Falscher Bekenner” (2005), „Séance” (Kurzfilm, Teil des Omnibusfilmes „Deutschland ’09”, 2009), „Unter Dir die Stadt” (2010), „Eine Minute Dunkel” (Teil der Dreileben-Trilogie, zus. m. Christian Petzold und Dominik Graf).

Das Gespräch wurde → hier veröffentlicht.

Revolver Live! #29 – Krummacher, Lang, Linz, Müller: Angriff der Gegenwart.

7.5.2012.

Angriff der Gegenwart – Vier Debüts: Jessica Krummacher, Hannes Lang, Max Linz, Timo Müller

Revolver Live! #28 – Andrew Bujalski: Unschärfe des Lebens.

27.1.2012.

REVOLVER LIVE ! (27)

Werkstattgespräch mit Andrew Bujalski
Moderation: Nicolas Wackerbarth

Im Gegensatz zum Leben, welches sich stetig wandelt, in dem Kompromisse ausgehalten, vertagt oder verhandelt werden müssen, im Gegensatz zu diesem Chaos der unendlichen Varianten verfügen Spiele über ein klar umrissenes Regelwerk. Diese Einschränkung spitzt Situationen zu, fordert sekundenschnell Handlungen ein, die eindeutig zu Sieg oder Niederlage führen. Obwohl Spiele also mit der Unschärfe des Lebens nichts zu tun haben, ist deren Bauweise auf die Dramaturgie von Filmen übertragen worden. In Bujalskis filmischem Kosmos sucht man diese Mechanismen vergebens. Seine Charaktere haben sich in den Sicherungsnetzen ihres sozialen Umfelds verfangen. Sie sprechen mehr als dass sie entscheiden. Und sie finden erst im Reden heraus, was sie eigentlich sagen wollen. Das ist komisch mitanzusehen oder, genauer gesagt, zu erleben. Denn Bujalski beobachtet keinen Alltag, sondern folgt konsequent dessen verschlungenen Pfaden.

Freue mich sehr darauf mit dem US Indie-Filmemacher über seine ästhetischen Strategien und die Beweggründe seiner Arbeit zu sprechen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Arsenal Institut für Film- und Videokunst, welches die wunderbar entspannten, wie präzisen Filme vorab zeigen wird.

Grüße,

Nicolas

*

Fr., 27. Januar 2012
20 Uhr
Kino Arsenal
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin
Telefon: +49-30-26955-100
U-Bahn / S-Bahn Potsdamer Platz
Bus M41, M48, M85, 200, 347
Eintritt 3 Euro

Eine Veranstaltung von der Filmzeitschrift Revolver in Kooperation mit dem Arsenal, Institut für Film- und Videokunst

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Filmreihe im Arsenal:
24.1, 20h / 31.1, 19.30h
MUTUAL APPRECIATION (USA 2005, OF 110´)
26.1., 19.30h / 28.1, 20h
FUNNY HA HA (USA 2002, OF 89´)
26.1 , 21.30
BEESWAX (USA 2009, OMU 100´)

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ANDREW BUJALSKI

Geb. 1978 in Boston, Massachusetts, USA. Regisseur, Editor, Autor,
Schauspieler. Studium: Harvard´s Departement of Visual and Environmental Studies.

Filme (Regie): Funny Ha Ha (2002), Mutual Appreciation (2005), Beeswax (2009), Computer Chess (2012, in Postproduktion)

Filme (Schauspiel): Mutual Appreciation (2005), Hannah Takes the Stairs (2007, Regie: Joe Swanberg), Sorry, Thanks (2009, Regie: Dia Sokol Savage)

NICOLAS WACKERBARTH
Geb. 1973 in München. Regisseur, Autor, Schauspieler.
Studium: Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie München, Filmregie an der DFFB Berlin. 1996-97 Schauspiel Frankfurt, 97-2000 Städtische Bühnen Köln.
Filme (Regie): Anfänger! (Kurzfilm, 2004), Westernstadt (Kurzfilm, Dok., 2005), Halbe Stunden (Kurzfilm, 2007), Unten Mitte Kinn (2011), Halbschatten (2012, in Postproduktion)

Revolver Live! #27 – Marie-Pierre Duhamel: „I am a stranger here myself.”

9.1.2012.

Marie-Pierre Duhamel – ‚I am a stranger here myself‘

 



‚I AM A STRANGER HERE MYSELF‘ – SPRECHEN IM SPIELFILM
MARIE-PIERRE DUHAMEL im Gespräch mit Christoph Hochhäusler.

Am Montag, den 9. Januar 2011 um 19.30 h im Roten Salon der Volksbühne

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– IN ENGLISCHER SPRACHE –

Anhand konkreter Filmbeispiele wollen wir über die Entwicklung des Dialogs in der Filmgeschichte sprechen, mit einem besonderen Augenmerk auf die Rolle des Fremden im Kino, im Sinne einer Figur, der fremden Erfahrung, und als Rahmen des „Eigenen”. Dabei soll es insbesondere auch um verschiedene Realismen im Schreiben von Dialogen gehen – und um die Frage, welcher Grad der Abstraktion im Kino am besten mit unserer Erfahrung im Leben korrespondiert. Ich stelle mir den Abend schlaglichtartig und diskursiv vor; es geht durchaus nicht um Vollständigkeit oder Ausgewogenheit.

Die Diskussion wird – garantiert nicht akzentfrei – auf Englisch stattfinden, auch um den Aufwand der Einmischung seitens des Publikums möglichst gering zu halten. Alle Filminteressierten sind herzlich eingeladen.

Ziel ist ein offener Diskurs. Wir freuen uns auf einen lebhaften Abend!

Christoph Hochhäusler

*)
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Linienstraße 227
10178 Berlin 
Tel +49.30.24 065 – 5
Fax +49.30.24 065 642
info@volksbuehne-berlin.de

Marie-Pierre Duhamel
Geboren 1952 in Paris. Kuratorin, Kritikerin, Dozentin, Produzentin, Regisseurin. Studium: Chinesische Sprache und Kultur in Paris, Shenyang und Nankin; Filmproduktion und Filmgeschichte in Paris. Mitglied der Auswahlkommission diverser Festivals, u.a. Venedig (2008-2011). Direktorin des Festivals „Cinéma du Reel” am Centre Pompidou (2004-2008). Dozenturen für Filmgeschichte und Filmanalyse u.a. in Barcelona (Pompeu Fabra), Paris (FEMIS), Grenoble (Stendhal). Filme (Auswahl): „Ronde de flics à Pékin” (1995, Prod., Regie: Ning Ying), „Sept en attente” (1995, Prod., Regie: Françoise Etchégaray). Entwicklung von Dokumentarfilmen mit Marianne Gosset und Benoît Keller. „Dolorès Del Rio, de Hollywood à Mexico” (2003, Dok., Regie), „Les Animaux ont une histoire” (2004, Dok., Regie).

Christoph Hochhäusler
Geboren 1972 in München. Autor, Regisseur. Studium: Architektur an der TU, Berlin; Filmregie an der HFF, München. Filme (Auswahl): „Milchwald” (2003), „Falscher Bekenner” (2005), „Séance” (Kurzfilm, Teil des Omnibusfilmes „Deutschland ’09”, 2009), „Unter Dir die Stadt” (2010), „Eine Minute Dunkel” (Teil der Dreileben-Trilogie, zus. m. Christian Petzold und Dominik Graf).

Revolver Live! #26 – Marie Vermillard: Erleben und Erfinden.

9.1.2012.

MARIE VERMILLARD IM GESPRÄCH MIT ULRICH KÖHLER:
ERLEBEN UND ERFINDEN

Der Text zu dieser Veranstaltung findet sich → hier.



Am Montag, den 5.12.2011 um 19.30 h im Roten Salon.

In französischer Sprache. 
Simultanübersetzung in Deutsche: Jörg Tasman

Im Anschluss: DVD RELEASE PARTY Revolver Edition / Filmgalerie 451
„Lila Lili“ von Marie Vermillard & „Putty Hill“ von Matthew Porterfield
DJ Set von Jutojo

Eine Veranstaltung von Revolver, Zeitschrift für Film 
in Zusammenarbeit mit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

Roter Salon / Rosa-Luxemburg-Platz 10178 Berlin 
Kasse: (030) 240 65 777 (täglich von 12 bis 18 Uhr)

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REVOLVER LIVE! (25)

MARIE VERMILLARD: ERLEBEN UND ERFINDEN 

Marie Vermillards Kino öffnet sich dem Leben, es vertraut auf seine Figuren, ihre Energie und ihr Geheimnis – Realismus, der sich vom Alltag überraschen lässt. Ulrich Köhler, Regisseur („Schlafkrankheit”) und Kenner ihrer Arbeit, wird sich mit der französischen Kollegin über den Verwandlungsprozess des Filmemachens unterhalten: wie aus Erfahrung Text und aus Text wieder Erfahrung werden kann. 

Ziel ist ein offener Diskurs. Alle Filminteressierten 
sind dazu herzlich eingeladen.

Ulrich Köhler über Marie Vermillard: 

„1999 auf der Berlinale zwang mich mein Freund Urs Richter in die Akademie der Künste zu gehen und einen Film namens „Lila Lili'“ zu schauen, aber er weigerte sich zu sagen, wovon er handelt. Er wusste, es wäre nahezu unmöglich, mich für einen Film über die Schwangerschaft einer Frau in einem Frauenhaus zu begeistern – zu groß war meine Skepsis gegenüber den menschelnden Sozialdramen jener Zeit. Doch „Lila Lili“ änderte das schlagartig. Jede Einstellung, jede Szene überrascht. Nichts ist vorhersehbar in Marie Vermillards Film. Das Unerwartete entspringt bei ihr ganz organisch aus der inneren Logik ihrer Figuren und nicht aus einer dramaturgischen Finte. Sie spielt nicht mit der Intelligenz des Zuschauers, sie interessiert sich einfach nur für den Menschen, das fremde, verwirrende, geliebte Wesen.

„Lila Lili” ist für mich genauso epochal wie die frühen Filme Bruno Dumonts oder der Dardennes. Auch Marie Vermillard ist einem Realismus verpflichtet. Sie untersucht Alltag, aber in diesem Alltag findet sie das Singuläre, Unerwartete, Lebendige nicht Redundanz und Routine. Sie trotzt dem trägen Instrumentarium des Kinos Szenen ab, die die Leichtigkeit von Skizzen haben. Es spielt für sie keine Rolle, ob sie mit Laien oder ausgebildeten Schauspieler arbeitet – sie sucht Menschen, die sie interessieren und schafft Situationen, in denen sie sich entfalten können. Ihre Darsteller scheinen zu vergessen, dass sie spielen.

Ich weiß nicht, wie oft ich „Lila Lili“ geschaut habe – aber immer wieder, wenn ich nicht weiter wusste beim Schreiben oder mit Patrick Orth an der Auflösung eines Filmes saß, habe ich die VHS von „Lila Lili” aus dem Regal geholt.”


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DER GAST


MARIE VERMILLARD
Geboren 1954 in Tulle. Regisseurin, Autorin. Studium: Architektur, Sozialwissenschaften. Von 1979 bis 1986 Sozialpflegerin. Seit 1986 Filmarbeiten, u.a. als Skriptgirl. Seit 1992 eigene Filme. Sie lebt und arbeitet in Paris. Filme (Auswahl): „Reste” (Kurzfilm, 1992), „Quelqu’un” (Kurzfilm, 1995), „Eau Douce” (Spielfilm, 1996), „Chantal” (Kurzfilm, zus. m. ZaÏda Ghorab Volta, 1997), „Lila Lili” (Spielfilm, 1998), „Libre à tour prix” (Spielfilm, 2000), „Imago” (Spielfilm, 2001), „Petites révélations” (Spielfilm, 2006), „Suite parlée” (Spielfilm, zus. m. Joël Brisse, 2008).


ULRICH KÖHLER
Geb. 1969 in Marburg/Lahn. Regisseur und Autor. 1989 bis 1991 Kunststudium in Quimper/Frankreich, anschließend in Hamburg Philosophie und später visuelle Kommunikation an der Hochschule für bildende Künste. Filme (Auswahl): „Epoxy” (Kurzfilm, Co-Regie mit Nina Koennemann, 1996), „Starsky” (Kurzfilm, 1997), „Rakete” (Kurzfilm, 1998), „Bungalow” (2002), „Montag kommen die Fenster” (2006), „Schlafkrankheit” (2011).

Revolver Live! #25 – Olivier Père: Cinema in Transition.

24.3.2011.

Olivier Père – Cinema in Transition / The Festivals.

Revolver Live! #24 – Mia Hansen-Løve: Gefühl und Verstand.

2.10.2010.

Mia Hansen-Løve – Gefühl und Verstand. Den Text zur Veranstaltung gibt es → hier.

Revolver Live! #23 – Jean-Pierre + Luc Dardenne: Physis, Drama, Märchen.

18.11.2009.

Jean-Pierre + Luc Dardenne – Physis, Drama, Märchen. Den Text zu der Veranstaltung gibt es → hier.

Revolver Live! #22 – Maren Ade: Kampf um Nähe.

9.5.2008. Maren Ade im Gespräch mit Saskia Walker

ZU GAST AUF DEM FILMKUNSTFEST SCHWERIN

MODERATION: SASKIA WALKER

Eine Veranstaltung von Revolver, Zeitschrift für Film

Am Samstag, den 9. Mai 2008 um 17.30h
im Kino Capitol 5, Wismarsche Straße 126, Schwerin

Im Anschluss an die Wettbewerbsvorstellung von “Alle Anderen “ im Kino Capitol 5 um 15h

Maren Ades Filme beschreiben heutige Menschenleben in klarer, manchmal schmerzhafter Nüchternheit. Ihr neuer Fim  „Alle Anderen“ beschreibt die Ferienwoche eines miteinander ringenden modernen Paares und liefert nicht nur eine genaue Studie der Rollenverhältnisse heute, sondern eine Innensicht in die Mechanik unserer Gesellschaft.

Ihr erster langer Spielfilm „Der Wald vor lauter Bäumen“ (2003) erzählt nüchtern und genau von der verzweifelten Suche einer jungen Lehrerin nach Anerkennung und Freundschaft. Es ist aber nicht (nur) die Gesellschaft, die sie ausschliesst, sondern ihr eigener, verstellter Blick auf die Umwelt, der sie von ihr isoliert.

MAREN ADE

Geb. 1976 in Karlsruhe. Regisseurin, Autorin, Produzentin.
Studium: HFF München. Seit 2007 eigene Produktionsfirma
Komplizenfilm mit Janine Jackowski.

Filme  (Auswahl): Ebene 9 (Kurzspielfilm, 2000),Vegas (Kurzspielfilm, 2001), Melanie Pröschle und der Ernst des Lebens (2003, Kurzspielfilm), Der Wald vor lauter Bäumen (Spielfilm, 2003) Hotel Very Welcome (Spielfilm, 2005-07, als Produzentin), Alle Anderen (Spielfilm, 2009)

SASKIA WALKER

Geb. 1970 in Köln. Regisseurin, Autorin. Studium: Kunstgeschichte, Französisch, Russisch in Paris, Freiburg, Moskau und Berlin.
Filmregie an der KHM Köln. Filme (Auswahl): Das Bliesheimer Kreuz (Dok.,1998), Osterwasser (Kurzspielfilm, 2000), Wo ist Adam (Dok., 2003), Uwe Johnson sieht fern (Dok., 2006). In Vorbereitung: Alles war Zukunft (Dok.) Seit 2008 Mitherausgeberin der Filmzeitschrift „Revolver“.

Revolver Live! #21 – Lav Diaz: Vergehendes Leben.

29.10.2008. Lav Diaz im Gespräch mit Saskia Walker und Franz Müller

VERGEHENDES LEBEN – DIE FILME VON LAV DIAZ

Wie genau lässt sich das Leben im Film einfangen? In Lav Diaz epischen Filmen verschränkt sich das reale Zeiterleben des Zuschauers mit unterschiedlichen Erzählstilen. Dokumentarisches trifft auf  Inszeniertes, Traumgeschehen auf Reales. Die politische Lage der  Philippinen, die Wirklichkeit religiöser Extase in sich kommentierenden, ergänzenden Handlungsträngen. Ein Filmwerk, das Grenzen niederreisst.

Moderation: Saskia Walker und Franz Müller

Den Text der Veranstaltung gibt es → hier.

Eine Veranstaltung von Revolver, Zeitschrift für Film auf Einladung der Freunde der deutschen Kinemathek

Am Mittwoch, den 29.10.2008 um 20h
Im Kino Arsenal, Potsdamer Strasse 2, 10785 Berlin
U-Bahn / S-Bahn Potsdamer Platz
Bus M41, M48, M85, 200, 347

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Gerne weisen wir auf die umfassende Retrospektive von Lav Diaz Filmen im Kino Arsenal hin, die vor der REVOLVER LIVE! Veranstaltung gezeigt wird – eine einmalige Chance, die Filme unter angemessenen Bedingungen zu sehen!

LAV DIAZ RETROSPEKTIVE

Samstag, 25.10.2008
15:00
Melancholia
Philippinen 2008
Ein faszinierender Film aus drei aufeinanderfolgenden Tableaus mit
jeweils eigener Erzählsprache
Video Deutschlandpremiere
OmE 450 min
Eröffnung in Anwesenheit von Lav Diaz

Sonntag, 26.10.2008
12:00
Ebolusyon ng Isang Pamilyang Pilipino
Evolution of a Filipino Family
Philippinen 2004 Video
Elfstündige Familienchronik zwischen Fiktion und Dokument – ein
kinematografisches Grenzerlebnis
OmE 650 min
Durchgehende Vorführung, mit Kulinarischem im Foyer

Montag, 27.10.2008
19:00
Batang West Side
West Side Avenue
Philippinen 2001
Ermittlungen ineinem Mordfall werden zu einer selbstreflexiven Recherche über die Lebensbedingungen der philippinischen Diaspora in den USA
OmE 315 min

Dienstag, 28.10.2008
16:00
Kagadanan sa Banwaan ning mga Engkanto
Death in the Land of Encantos
Philippinen 2007
Ein Dichter kehrt aus dem Exil in seine vom Taifun verwüstete philippinische Heimat zurück
Video OmE 540 min

und zusätzlich im dffb Kino:

Freitag, 24.10.08
15:00
Ang Kriminal ng baryo concepcion
The criminal of Barrio Concepcion
PH 1998, OmE, 140 min

Montag, 27.10.08
16:00
Hubad sa ilalim ng buwan
Naked under the moon
PH 1999, OmU 110min

Freitag 31.10.08
15:00
Hesus Rebolusyonaryo
Jesus Revolutionary
PH 2001, OmE 140min

Samstag 1.11.08
15:00
Heremias, Unang aklat ang alamat
ng prinsesang Bayawak
Heremias, Book One: The legend of the Lizad Princess
PH 2006
OmE 540min

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DER GAST:

LAV DIAZ

Lavrente Indico Diaz. Geb. 1958 in Cotabato, Philippinen. Filmemacher, Autor, Cutter, Kameramann, Produzent. Lebt und arbeitet auf den Philippinen. Arbeitete in den frühen 90er Jahren als Journalist in den USA. Parallel dazu begann er als Drehbuchautor zu arbeiten und sein erstes opus magnum „Batang West Side“ zu drehen. Diaz spielt außerdem Gitarre bei der Filmemacher-Rockband „Brockas“.

Filme (Auswahl): Serafin Geronimo – Ang kriminal ng Barrio Concepcion 1998, Burger Boys: Laruang Kriminal 1999, Batang West Side 2002, Ebolusyon ng isang pamilyang pilipino 2004, Heremias 2005 (work in  progress).

DIE MODERATOREN:

SASKIA WALKER

Geb. 1970 in Köln. Regisseurin, Autorin. Studium: Kunstgeschichte, Französisch, Russisch in Paris, Freiburg, Moskau und Berlin. Aufbaustudium Film an der KHM, Köln. Filme (Auswahl): „Das Bliesheimer Kreuz” (Dok.,1998), „Osterwasser” (Kurzspielfilm, 2000), „Détruire, dit-elle oder wo ist Adam” (Dok., 2002), „Eva von Autun” (Dok., 2003), „Uwe Johnson sieht fern” (Dok., 2006). In Vorbereitung: „Alles war Zukunft”. Videoarbeiten fürs das Theater von Laurent Chétouane.

Seit 2008 Mitherausgeberin von „Revolver- Zeitschrift für Film“

FRANZ MÜLLER

Geb. 1965 in Mosbach. Regisseur, Autor. Studium: Freie Kunst und Kybernetik in Düsseldorf; Aufbaustudium Film / Fernsehen an der KHM, Köln. Filme (Auswahl): „Freitagnacht” (Episodenfilm, Episode „Vater und Sohn”, 2001), „Science Fiction” (2003), „Die Liebe der Kinder” (2008).

Seit 2007 Mitherausgeber von „Revolver- Zeitschrift für Film“

Revolver Live! #20 – Götz Spielmann: Stadt und Land.

2.5.2008.

Götz Spielmann – Stadt und Land. Den Text der Veranstaltung gibt es → hier.

Revolver Live! #19 – Susanne Lothar, Ulrich Noethen: Gefühle spielen.

13.4.2008.

Susanne Lothar + Ulrich Noethen – Gefühle spielen. Den Text der Veranstaltung gibt es → hier.

Revolver Live! #18 – Hans Hillmann: Das Filmplakat.

13.11.2007.

Hans Hillmann – Das Filmplakat. Den Text der Veranstaltung gibt es → hier.

Revolver Live! #17 – Tankred Dorst, Ursula Ehler: Die Stimme des Erzählers.

1.10.2007.

Tankred Dorst + Ursula Ehler – Die Stimme des Erzählers. Den Text der Veranstaltung gibt es → hier.

zur DVD-Edition von „Klaras Mutter“

Revolver Live! #16 – Hou Hsiou-Hsien: Erfahrung vs. Erzählung.

10.8.2007.

Hou Hsiou-Hsien – Erfahrung vs. Erzählung. Den Text der Veranstaltung gibt es → hier.

Revolver Live! #15 – Hans-Jürgen Syberberg: Höhle der Erinnerung.

7.5.2007.

Hans-Jürgen Syberberg: Höhle der Erinnerung. Den Text der Veranstaltung gibt es → hier.

Revolver Live! #14 – Terry Gilliam: Visionär und Alchemist.

7.1.2007.

Terry Gilliam – Visionär und Alchemist.

Revolver Live! #13 – Valeska Grisebach: Helden des eigenen Lebens.

7.10.2006.

Valeska Grisebach – Helden des eigenen Lebens. Den Text der Veranstaltung gibt es → hier.

Revolver Live! #12 – Ulrich Köhler: Der diskrete Charme.

31.9.2006.

Ulrich Köhler – Der diskrete Charme (mit Patrick Orth). Den Text der Veranstaltung gibt es → hier.

Revolver Live! #11 – Friedl, Landorf, Sattel: Dokumentarische Positionen.

15.6.2006.

Dokumentarische Positionen – Gerhard Friedl, Stefan Landorf, Volker Sattel

Revolver Live! #10 – Berlin Sub: Filme ohne Auftrag.

29.10.2005.

Berlin Sub – Filme ohne Auftrag. Hangover Ltd., b_books av, Tödliche Doris

Revolver Live! #09 – Diederichsen, Hermes, Patalas: Perspektive Filmkritik.

17.10.2005.

Perspektive Filmkritik – Diedrich Diederichsen, Manfred Hermes, Enno Patalas. Den Text des Gesprächs gibt es → hier.

Revolver Live! #08 – Thom Andersen: Story, History and Space.

12.8.2005.

Thom Andersen – Story, History and Space: Los Angeles plays itself.

Revolver Live! #07 – Ade, Enders, Winckler, Voigt: Neue realistische Schule?

17.6.2005.

Ein Gespräch mit Maren Ade, Sylke Enders, Henner Winckler und Sören Voigt. Den Text der Veranstaltung gibt es → hier.

Revolver Live! #06 – Angela Schanelec: Raumsprache. (Mit Reinhold Vorschneider)

6.4.2005

Das Interview der Veranstaltungen gibt es → hier.

Revolver Live! #05 – Romuald Karmakar: Filmarbeiter.

8.5.2004

Zum vollständigen Text des Interviews geht es → hier.

Revolver Live! #04 – Persona-Abend

28.1.2004

Lesung aus Ingmar Bergmans PERSONA, mit Judith Engel und Bibiana Begelau. Vortrag von Hinnerk Emmrich.

Revolver Live! #03 – Die Methode Seidl.

11.1.2004

Gespräch mit Ulrich Seidl, Maria Hofstätter, Georg Friedrich, Vivian Bartsch

Zum vollständigen Text des Interviews geht es → hier.

Revolver Live! #02 – Michael Haneke: Der unbestechliche Blick

25.10.2003

Ein (zu einem früheren Zeitpunkt entstandenes) Interview mit Michael Haneke findet sich → hier.

Revolver Live! #01 – Christian Petzold: Einführung in eine innere Filmgeschichte.

25.10.2003

Zum vollständigen Text des Interviews geht es → hier.