Unser Heft 50 ist gerade frisch aus der Druckerei eingetroffen. Darin auch das Interview mit Sohrab Shahid Saless von 1977 "Stilles Leben in der Fremde", wiederabgedruckt im dreibändigen Werk "Die langen Ferien des Sohrab Shahid Saless. Annäherungen an ein Leben und Werk" von Behrang Samsami. Am 28. Juni 2024 wäre Saless achtzig geworden. Ein Gastbeitrag zum Anlass.
Kurzer Hinweis:
Am 14. Oktober wird Béla Tarr mit dem Konrad-Wolf-Preis 2011 ausgezeichnet. Die Jury, bestehend aus Ulrich Gregor, Reinhard Hauff und Jeanine Meerapfel, ehrt damit ein – nach eigenen Angaben – abgeschlossenes Werk „von großer Geschlossenheit und Konsequenz (…) das seismographisch auf die Erfahrungen und Lebensbedingungen der Menschen in unserer Zeit reagiert. Er hat durch seine Bildgestaltung und Erzähltechnik einen filmischen Stil großer Dichte entwickelt, der in der heutigen Welt-Kinematografie einzigartig ist.” (aus der Begründung)
Am Freitag, den 14. Oktober 2011, um 20 h, in der Akademie der Künste (Hanseatenweg 10).
Die Laudatio hält Ulrich Gregor, der Eintritt ist frei.
Im Anschluss an die Verleihung ist Tarrs jüngster Film Á TORINÓI LÓ (Das Turiner Pferd) zu sehen.
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Das war mir neu. Beschämend für die AdK.
Christoph
Matthias Dell hat im letzten Freitag über die Hintergründe der Preisvergabe berichtet: http://www.freitag.de/kultur/1141-kulturkommentar